Zum gestrigen FuWo-Artikel

In der gestrigen Printausgabe der Fußballwoche wird seitens des SSC Teutonia der Vorwurf erhoben, viele unserer Fans hätten den gastgebenden Verein um ihren Eintritt geprellt.

Fakt ist, dass viele Gäste, darunter auch der Großteil der Teutonen wohl keinen Eintritt gezahlt haben, sonst lässt sich die Diskrepanz von ca. 150 Zuschauern zwischen den rund 200 Anwesenden vor Ort und den offiziellen Zahlen kaum erklären, ohne steuerrechtliche Straftatbestände in die Diskussion zu bringen.

Ein ordentlicher Ablauf der Organisation war mit nur einer Kasse und einem komplett überforderten Kassierer, der pro verkaufter Karte 5 Minuten brauchte einfach nicht möglich. Zudem kann man aufgrund der Vorkommnisse des Hinspiels, wo Teutonenfans durch (neo-)faschistische Pöbeleien und Gewaltandrohungen auffielen, sich nur über das komplette Fehlen von Ordnern wundern, die die Überlastung und die daraus resultierenden Missverständnisse hätten von vornherein verhindern können.

Fakt ist weiterhin, das die Verantwortlichen, die das Problem angesprochen haben, zu mindestens von unserer Seite ihr Eintrittsgeld im Nachhinein bekommen haben und die Angelegenheit damit eigentlich erledigt sein sollte. Anstelle dessen wird entgegen der klärenden Absprache entsprechend die Fußballwoche bemüht und mit dem Finger auf die bösen Gäste gezeigt. Wir finden das unehrlich, und mindestens genauso unsportlich wie das kritisierte „Vergehen“ an sich.

Anstatt der „0:0 Schmach der ersten Halbzeit“ hinterherzutrauern und nachzutreten empfehlen wir dem Vorstand unserer Nachbarn sich erst einmal um die eigenen Vereinsprobleme wie z.B. die Gerüchte um den Brand der Vereinskneipe oder die Abwerbepraktiken in der Jugendarbeit zu kümmern, als die berühmten Steine im Glashaus zu bemühen.

Des weiteren legen wir hiermit unserem Vorstand, in diesem Fall vertreten durch den Sportlichen Leiter Mario Sperling, nahe, sich ebenfalls auf eine sachliche Herangehensweise an die Vorstandsarbeit zu besinnen. Es ist für uns nicht tragbar, dass der eigene Vorstand ungeachtet der Tatsache, dass ein Großteil der Fans ihm in einer solchen Situation ihre Eintrittskarten vorweist und die Vorwürfe somit entkräftet, mit in den Kanon der beleidigenden Pöbeleien einsteigt anstatt sich um eine ruhige Klärung des Sachverhaltes zu bemühen. Auch hier sieht Seriosität anders aus.

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